Erfolgreiche Goethe-Volleyball-Mädchen

Wieder gelang der Volleyball-Mädchenmannschaft des Goethe-Gymnasiums nach Stadt- und Regionalentscheid der Einzug ins Bezirksfinale.

 „Jetzt haben wir endlich wieder eine schöne Turnhalle in Regensburg, in der sich ein solches Bezirksfinale ausrichten lässt“, sagte Walter Erhardt, Sportfachberater bei der Regierung der Oberpfalz. Anlass war die Begrüßung der Mannschaften zum Volleyball-Bezirksfinale der Schulen im Wettkampf der Mädchen II in der neuen Dreifachhalle des Goethe-Gymnasiums.
Zum Bezirksfinale hatten sich vier Mannschaften qualifiziert. Das Team des Goethe-Gymnasiums um Trainer OStR Karl-Heinz Bumes hatte sich im Dezember souverän als Regensburger Stadtmeister und Gewinner des Regionalentscheids durchgesetzt. Dabei hatten die gegnerischen Mannschaften des Werner-von-Siemens-Gymnasiums und Pindl-Gymnasiums sowie der Albert-Schweitzer-Realschule keine Chance und wurden jeweils klar mit 2 : 0 besiegt.
Im Bezirksfinale waren weitere Teilnehmer das Kepler-Gymnasium Weiden, das Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Schwandorf und die Staatliche Realschule aus Sulzbach-Rosenberg. Das Los hatte entschieden, dass gleich zu Beginn des Turniers die beiden besten Mannschaften aufeinandertrafen. Zwischen den Mädels aus Schwandorf und den GoeGys entwickelte sich, vor allem im 2. Satz, ein spannendes, auf hohem Niveau stehendes Volleyballspiel, das die Regensburger allerdings nach zwei Sätzen verloren geben mussten. Nach einem letztlich klaren 2 : 0 Sieg gegen das Kepler-Gymnasium Weiden ging es im letzten Spiel gegen die Staatliche Realschule aus Sulzbach-Rosenberg um Platz 2. Die Goethe-Mädchen spielten furios auf und ließen dem Gegner mit 25 : 17 und 25 : 8 keine Chance und bekamen verdient die Silbermedaille!
Foto: stehend von links:Elli Regnet, Laura Dehmel, Trixi Schmitt, Julia Bauer, Trainer OStR Karl-Heinz Bumes
         kniend von links: Antonia Gleixner, Viktoria Schuck, Anna Gottwald, und Anna-Rebecca Fleischmann

Bezirkszweiter


                                                           

 

 

Weihnachtsaktion 2013 des Goethe-Gymnasiums

AMECC, Guarabira, Brasilien

 

Im Kinderdorf AMECC in Guarabira hat sich in letzter Zeit sehr viel geändert: Es musste das Konzept einiger Wohnhäuser von ganztägiger Betreuung auf Betreuung tagsüber umgestellt werden. Eine Kinderkrippe wurde zusätzlich eröffnet. Aufgrund der rechtlichen Lage ist es Schülern unserer Schule nahezu unmöglich, bei AMECC ein FSJ zu verbringen. Und nicht zuletzt hat die Leitung des Kinderdorfs gewechselt: Sebastian Haury hat die Nachfolge von Padre Geraldo übernommen.

Das Goethe-Gymnasium schafft es nun schon seit vielen Jahren durch verschiedenste Aktivitäten – wie eben die Weihnachtsaktion –, das Frühstück für alle Schüler der Schule von AMECC zu finanzieren.

Sebastian Haury hat uns aus Guarabira über die Veränderungen geschrieben:

 

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 Gurabira, den 26.11.2013

Liebe Schüler, liebe Lehrer und Freunde des Goethe-Gymnasiums,

das Kinderdorf sah sich in seiner 23-jährigen Geschichte einigen Veränderungen ausgesetzt. Es hat sich selbst dabei weiterentwickelt, verändert, dem Fluss der Zeit angepasst:

  • 1990 trat das neue Kinder- und Jugendschutzgesetz in Kraft. Es beförderte Kinder in Brasilien von Objekten zu liebenswerten Subjekten, die mit „absoluter Priorität“ zu behandeln seien - ein juristischer Segen!

  • Ab Mitte der 90er Jahre halten neue Erzieher und neue Erziehungsmethoden Einzug in das ständig wachsende Kinderdorf - Gott sei Dank!

  • 2009 wird das Gesetz Nr. 8.069 ergänzt. Die Anforderungen an Einrichtungen wie das Kinderdorf werden extrem verschärft. Der Rückführung von Kindern in ihre Familien wird Priorität gegeben – manchmal ungeachtet dessen, was das Kind dort erwartet.

  • Im Laufe der Zeit bauen die brasilianischen Stadtkreise Strukturen auf mit eigenem Jugendrichter, Jugendschutzamt und Jugendschutzrat, um so die Sorge der von Gewalt und absoluter Armut bedrohten Kinder und Jugendlichen zu institutionalisieren.

  • Gleichzeitig ist zu beobachten, dass in zunehmendem Maße auch Teile der Öffentlichkeit die Arbeit und die Zuneigung zu diesen Randgruppen schätzen lernen.

  • 2013 findet das 20-jährige Jubiläum des Vereins der Kleinen mit Christus im Rathaus von Guarabira statt. Damit verbunden wird auch der Generationswechsel im Kinderdorf eingeleitet.

  • Das Kinderdorf - aus einem christlichen Impuls der Nächstenliebe geboren - ist heute mit sechs Jugendhäusern, Schule, Kindergarten und Begleitung der Ehemaligen zu einer festen Institution im Bundesland Paraíba herangewachsen.

Alles ist im Fluss und ständigen Veränderungen ausgesetzt. Sowohl in Brasilien als auch in Deutschland stellen wir uns die Frage, wie wir immer wieder neu die adäquate Anpassung an diese Veränderungen umsetzen können.

Konstant geblieben ist das bedingungslose „Ja zu allen Kindern und Jugendlichen in Notsituationen. Es begann mit der Aufnahme des Straßenjungen Cíceros und weitete sich aus auf derzeit 230 Kinder und Jugendliche im Kinderdorf. Dieses bedingungslose „Ja hat sich im Team des Dorfs verankert und infiltrierte auch das Netzwerk der Institutionen und Menschen, mit denen wir täglich zusammenarbeiten. Basierend auf diesem „Ja der christlichen Nächstenliebe bauen wir unsere Veränderungen auf, die das Kinderdorf in die nächste Generation hineintragen:

  • mit von christlichen Werten geprägter Professionalisierung,

  • mit der Übergabe des Staffelstabs und

  • mit weiterer Verankerung in brasilianische Strukturen – stärkere brasilianische Mitfinanzierung mit eingeschlossen.

Sie alle sind in innigster Art und Weise verbunden mit dem gesamten Team hier in Guarabira - in starker gemeinsamer Solidarität für die Kinder und Jugendlichen, die aus Notsituationen kommen. Deren Glück ist es, dass es hüben und drüben Menschen gibt, die an sie glauben.

Aus Guarabira sendet Ihnen das gesamte Team im Namen aller Kinder des Dorfs transatlantische Grüße ans Goethe-Gymnasium

Ein Abraço,

Ihr Sebastian Haury

 

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Auch die Religionslehrer möchten Sie und euch, liebe Eltern und Schüler, im Namen aller Lehrer um eine engagierte Mitarbeit und Mithilfe bei der Weihnachtsaktion des Goethe-Gymnasiums bitten.

Weitere Informationen über AMECC gibt es unter:

http://www.amecc-paten.de oder http://www.amecc.org.br/

Es gibt auch ein Spendenkonto: Konto-Nr.: 199323

BLZ: 750 500 00 bei Sparkasse Regensburg

Kennwort: Weihnachtsaktion 2013

Inhaber: Markus Meiringer 

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Dariano mit Goethe-Pulli

Selbstverständlich kann auch eine Spendenquittung ausgestellt werden. Dazu bitte neben dem Überweisungsbeleg eine Nachricht mit Namen, Adresse und Klasse ins Fach Meiringer legen oder schicken an: Goethe-Gymnasium; M. Meiringer; Goethestr. 1; 93049 Regensburg.

 

Herzlichen Dank!

Und bereits jetzt:

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und 

 

Das P-Seminar Kosmetik hat zum ersten Mal am 28. Februar seine selbst produzierte Handcreme verkauft!

Geldübergabe

Bild: Luisa Heidenreich (hinten) und Sophia Giegold (vorne) übergeben Herrn Haury die Spenden

Am 8. Februar hatte das Goethe-Gymnasium Besuch von Herrn Sebastian Haury, der am 1. März die Leitung des Kinderdorfs AMECC im brasilianischen Guarabira übernehmen wird.  Für seine neue Aufgabe hatten die Teilnehmer zweier P-Seminare eine besondere Überraschung: Die Oberstufenschüler der Q12 hatten in zwei ganz unterschiedlichen Projekten insgesamt 1200 € Gewinn erwirtschaftet, die sie nun Herrn Haury für das Kinderdorf übergaben.

Wandertag am Goethe – ganze Klasse landet im Rollstuhl!

Was wie eine große Skandal-Überschrift der Bildzeitung klingt, ist die reine Wahrheit - aber in keiner Weise Grund zur Beunruhigung. Denn die Schüler der 7c (2009/10) landeten schon am Anfang des Wandertages im Juli 2010 im Rollstuhl, und zwar nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern vielmehr um Spaß zu haben und neue Erfahrungen zu machen.