Am 4. Februar hatten wir den ersten „Energiespartag“ an unserem Gymnasium. An diesem Tag waren Schüler und Lehrkräfte in Anleitung durch die Energiemanager besonders dazu aufgerufen, elektrische Energie einzusparen. Vor allem das intelligente Ausschalten von Beleuchtung und Geräten kann an einer Schule den Energiebedarf deutlich senken. Dazu erhielten die Energiemanager zwei Tage vorher durch Herr Kiessl von der Energieagentur Regensburg einen Vortrag zum Thema „Enerige und Enegiesparen“. Da die Energieagentur seit zwei Jahren ein Monitoring unserer Schule durchführt kennt er sich mit unserem täglichen Strom-, Wasser und Gasverbrauch bestens aus.

So konnten mit tatkräftiger Unterstützung am Stromspartag gegenüber einem normalen Schultag alleine im Hauptgebäude 89 kWh Energie eingespart werden. Umgerechnet entspricht das einer Entlastung der Atmosphäre um ca. 49 kg Kohlenstoffdioxid (CO2).

Auswertung 16

Das zeigt uns doch: Wir alle können durch einfach Maßnahmen den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 verringern.

Danke an alle, die mitgemacht haben und weiter mitmachen beim Energiesparen!

Wie jedes Jahr haben alle Klassen wieder ein bis zwei Energiemanager gewählt.

Für die Jahrgangsstufen 5-7 und 8-10 fanden bereits im Oktober die ersten Treffen statt, bei denen die Schüler in ihre Aufgaben eingeführt wurden.

Sie achten zum Beispiel auf richtiges Lüften und Beleuchten im Klassenzimmer, sind in den Klassen Moderatoren zur Vermittlung der Themen „Energieeffizienz, Klimawandel und Nachhaltigkeit“ und Koordinieren Sammelaktionen und die Mülltrennung. So haben wir dieses Schuljahr endlich wieder die Papiertonne in allen Klassenzimmern eingeführt.

Energieeffizienzvorort

Als eine von 50 Schulen nahm das Goethe-Gymnasium am bundesweiten Projekt für Schulen zur Vermittlung von Klimawandel und Energiewende teil. Alle Energiemanager aus den zehnten Klassen sowie weitere interessierte Schülerinnen und Schüler aus dieser Jahrgangsstufe nahmen kurz vor Weihnachten an dieser Veranstaltung teil. Nach der Begrüßung durch Herrn Rothauscher eröffnete der Referent für Europapolitik, Herr Roessel, im Namen der Deutschen Gesellschaft e.V. den workshop. Bei der Suche nach Ursachen des Klimawandels vermissten die kritischen Teilnehmer einerseits klare und einheitliche Konzepte der Politik, erkannten aber auch rasch, dass jeder Einzelne gefordert ist: In einem Test wurde das persönliche Verhalten bezüglich klimarelevanter Aspekte abgefragt wie z.B. Fährst du mit dem Fahrrad zu Schule? Duschst du lang und heiß? Trennst du zu Hause/in der Schule den Müll? Isst du mehr als fünf Mal in der Woche Fleisch? Am Ende des Fragenlabyrinths stellte sich heraus, wer Klima-Sünder oder Klima-Held ist. Anschließend wurden drohende Szenarien erarbeitet und die Bedeutung regenerativer Energieerzeugung und einer Verbesserung der Energieeffizienz bewusst. Nach einer kurzen Mittagspause ging es vorbildlich mit Fahrrad und Bus zur Energieagentur Regensburg e.V..

 Hier hat Herr Zange den Schülern das Arbeits- und Aufgabenfeld der Energieagentur vorgestellt - als Beratungsstelle für Bürger, Kommunen und Unternehmen, als Ideengeber, Projektplaner und vor allem als Ort der Begegnung für unsere Zukunft.

Eines der Projekte der Energieagentur stellt das Energie-Monitoring des renovierten Hauptgebäudes unserer Schule dar. Bei der Renovierung wurde auf die energetische Optimierung ein besonderes Augenmerk gerichtet. Ziel des Monitoring ist „die lückenlose Erfassung sämtlicher Energieströme, um die Wirksamkeit der geplanten Energieeffizienzkonzepte zu überprüfen. So wird es möglich, die Energieeffizienz auch während der Betriebsphase des Gebäudes zu optimieren. Ganz wichtig ist die Einbindung der Schüler, Lehrkräfte und Hausbetreuer. Bewusster Umgang mit Energie und der damit verbundene Ressourceneinsatz trägt maßgeblich zum Erfolg des Projekts bei. Darüber hinaus stellt die Steigerung der Behaglichkeit ein wichtiges Ziel dar.“ [Quelle: http://www.energieagentur-regensburg.de]

Für Jan Roessel ist der Besuch am Goethe Gymnasium die letzte Veranstaltung dieser Reihe. Herr Roessel hofft, dass „das Projekt, das von Berlin aus geplant und durchgeführt wurde einen nachhaltigen Nutzen hat.“ So sollen das Bewusstsein für die besprochenen Themen gefördert und Kontakte zwischen Schulen und Firmen des Netzwerks der Energieagentur hergestellt werden.