Austausch mit dem Lycée Mme De Stäel in St Julien en Genevois

Im Schuljahr 2018/2019 konnte das Goethe uns, den Schülern der 9. Jahrgangsstufe, wie letztes Jahr einen Austausch mit St Julien en Genevois im wundervollen Frankreich ermöglichen, den wir nicht so schnell vergessen werden.

Nachdem kurz vor den Weihnachtsferien jedem angemeldeten Schüler ein Partner zugeteilt worden war, traten wir mit unseren „correspondants“ per Email in Kontakt und tauschten uns über unsere persönlichen Vorlieben und das Leben im jeweiligen Land aus. Dann hieß es nur noch Abwarten. Nach wenigen Monaten war der lang ersehnte Tag im März endlich da: Um 8 Uhr wartete unser Bus vor dem Goethe-Gymnasium und alle stiegen voller Vorfreude ein. Trotz circa 10 Stunden Fahrt hatten wir viel Spaß und konnten es kaum erwarten, unsere Gastfamilien zu treffen. Auch unsere Austauschpartner waren aufgeregt und warteten gespannt vor der Schule, wo wir gegen 18 Uhr ankamen. Aufgeregt stiegen wir aus, um unsere neuen „Familienmitglieder“ persönlich kennenzulernen und den ersten Abend in unserem neuen Zuhause zu meistern.

Der nächste Tag begann früh: Um 8 Uhr trafen wir uns in der Empfangshalle der Schule und wurden von der Direktorin Mme Liébeaux und einigen Kollegen mit einem kleinen französischen Frühstück begrüßt. Danach bekamen wir eine Führung durch das Schulhaus und durften dann in kleinen Gruppen in den Unterricht der Franzosen hineinschnuppern, was sehr interessant für uns war. Nach dem Mittagessen wurde den deutschen Schülern ein Film (natürlich auf Französisch!) gezeigt. Um ca. 17.45 war der Unterricht wie jeden Tag außer mittwochs zu Ende und wir verließen mit unseren Partnern das Schulgebäude, um „nach Hause“ zu fahren.

An den nächsten Schultagen unternahmen wir viele tolle Ausflüge: Am Freitag fuhren wir mit unserern Austauschpartnern nach Broc, in die Schweizer Schokoladenfabrik Callier, wo man nicht nur sehen konnte, wie Schokolade hergestellt wird, sondern diese auch in allen Variationen probieren durfte. Zudem besichtigten wir

die Städte Annecy und Genf, wo neben dem Besuch des „Musée de la croix rouge“ und einer Stadtralley das Shoppen nicht fehlen durfte. Als wir uns am Mittwoch verabschiedeten, waren wir zwar traurig, Frankreich und unsere Gastfamilien zu verlassen, doch ein richtiger Abschied war es zwischen unseren Austauschpartnern ja nicht, da diese ebenfalls für eine Woche nach Deutschland kommen würden.

In Deutschland besuchten die französischen Schüler mit uns den Unterricht. Sie freuten sich, dass die Schule wesentlich früher zu Ende war und wir nachmittags etwas unternehmen konnten. Wir gingen beispielsweise mit den Franzosen zum Bowlen und fuhren gemeinsam zum Chiemsee, an dem wir bei wunderschönem Wetter die Herren- und die Fraueninsel besichtigten. Am Wochenende unternahm jeder verschiedene Dinge mit der Familie: In Frankreich fuhren viele nach Genf und verbrachten Zeit mit der Familie, in Deutschland machten einige Schüler zusammen einen Ausflug nach Nürnberg oder nach München und zeigten ihren Partnern die schönsten Sehenswürdigkeiten von Regensburg. Das Highlight unseres Austauschs war für die meisten jedoch der Abschlussabend: Dort gab es ein Buffet von den Goetheköchen mit leckeren Speisen und nach einer Tanzeinlage des Tanzstudios Ritmo verbrachten wir die meiste Zeit mit Tanzen.

Insgesamt war es ein sehr schönes Erlebnis mit unzähligen Erfahrungen und neuen Freundschaften, die wir sammeln konnten. Wir haben unser Französisch verbessert und viel über die Franzosen und die französische Lebensart gelernt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei den beiden Lehrerinnen bedanken, die uns begleitet haben und uns das alles ermöglicht haben: Merci beaucoup, Mme Seitz et Mme Lohneisen!

Carolina Biermeier, 9a

20130313 12010020130314 13044520130315 15524720130319 15042420130321 21471120130322 090926 6. Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in der Nähe von Lyon vom 10. - 24.3.2013

 

24 deutsche Schüler stellten sich mit ihren Lehrerinnen Beate Mögn und Anita Früchtl einer der größten Herausforderungen, die es im Leben eines Französischlerners gibt: eine Woche bei einer französischen Familie (über)leben! Apéritif, ungewohnte Menüfolge, andere Frühstücksgewohnheiten, kein Pausenverkauf, Schule auch am Freitag bis um 16 Uhr, Küsschen links und rechts – alle haben die Prüfung mit Bravour bestanden. Besuche in Lyon, in dem mittelalterlichen Städtchen Pérouges und beim Bürgermeister von Civrieux d'Azergues rundeten die Woche ab. In dem kleinen Collège Notre Dame de Lourdes, das mit ca. 250 Schülern die Klassen 6 bis einschließlich 9 umfasst, wurde der Schulalltag bei gemeinsamen Unterrichtsstunden, in der Schulkantine und beim Crêpesbacken spürbar.

Gemeinsam ging es mit den 18 französischen Austauschpartnern und deren Lehrerinnen Isabelle Maître und Laure Dupin im Bus nach Regensburg. Auch hier standen gemeinsame Aktionen im Vordergrund: Comiczeichnen im Leeren Beutel, Ausflug nach München, Bowlingnachmittag, Bayerischer Volkstanzabend, Sommerstock- und Luftgewehrschießen in der Partnergemeinde Pentling. Nach zwei Wochen intensiven Zusammenseins konnten doch einige sagen: Aus Fremden wurden Freunde. Und dank der neuen Medienwelt ist man auch während der Osterferien in Kontakt geblieben und hat auch schon Pläne, sich im Sommer wiederzusehen. Vive l'amitié franco-allemande – es lebe die deutsch-französische Freundschaft!

TEMPE, ARIZONA

 

Schüler ab der 10. Klasse haben die

Möglichkeit, an einem

Austauschprogramm mit Tempe, Arizona

(USA) teilzunehmen.

Fragen bitte an Herrn Biermeier.

Immer kurz vor Ostern begeben sich unsere Neuntklässler mit ihren Begleiterinnen Frau Schweiger und Frau Mögn auf die ca. 11-stündige Fahrt nach Civrieux d'Azergues (Nahe Lyon). Dort begrüßen uns die Austauschschüler der privaten katholischen Schule Notre Dame de Lourdes gewohnt herzlich. Von Sonntag bis Sonntag lernen die Deutschen das französische Familien-, Schul- und Freizeitleben kennen - trotz der ähnlichen Lebenskultur entdecken sie frappierende oder witzig anmutende Unterschiede: Eine Schulstunde dauert z. B. 55 Minuten; am Frühstückstisch sucht man vergeblich nach Tellern, Küsschen gibt man sich zu allen Tageszeiten und in allen Lebenslagen...

Das Programm variiert von Jahr zu Jahr: Schulbesuch, Stadterkundungen im nahe gelegenen Lyon, der Besuch eines Raubvogelparks, gemeinsames Crêpes-Backen oder Boule-Spiel, ein Empfang beim Bürgermeister, ein Apéritif-Abend mit allen Eltern und Austauschpartnern und und und.

Am Sonntagabend geht es gemeinsam mit den französischen Austauschpartnern und deren Lehrerinnen nach Regensburg, wo sie ein ähnlich abwechslungsreiches Programm erwartet: Stadtführung, Pentling-Tag (Pentling ist die Partnergemeinde von Civrieux), Malaktion im Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Bayerischer Abend, Fahrt nach München, gemeinsamer Schulbesuch...

Im Jahre 2012 waren einige französische Mädchen so begeistert, dass sie ihre deutschen Freundinnen im Juli (wenn in Frankreich schon große Ferien sind) noch einmal besucht haben. Na, wenn das keine echte Völkerverständigung ist...

Im März 2013 machen wir uns wieder auf den Weg - zum sechsten Mal.