Bis auf den letzten (Steh-) Platz besetzt war die Goethe-Aula, als die Bläserklassen unter Ulrich Ruckdäschel traditionell den musikalischen Weihnachtsreigen eröffneten und dabei gleich den Beweis lieferten, dass die Kooperation zwischen Sing- und Musikschule feine Früchte trägt. Die Älteren aus den 7. Klassen spielen schon im zweiten Schuljahr zusammen und zeigten von Andachtsjodler bis Jingle Bell Rock eine schöne Bandbreite. Die Jüngeren lernen erst seit Schuljahresbeginn – drei sind sogar erst im November dazu gekommen – und musizieren schon erstaunlich gut zusammen! Auf dem Sprung in die große Bigband präsentierte sich die Junior Bigband mit Musizierenden bis zur 8. Klasse, geleitet von Daniel Reisinger, neben traditionellen Klängen mit dem Thema aus „Finlandia“ sogar symphonisch und ließ damit aufhorchen. Der „kleine“ Chor unter Ferdinand Baer liefert mit den beiden Kinderstar-Songs aus den Swingin’Fifties – „I saw Mommy kissing Santa Claus“ und „I want a Hippopotamus for Christmas“ – ein klares Statement zur Nachwuchsarbeit am Goethe und bezauberte das Publikum auf ganzer Linie. Seit letztem Jahr noch ein wenig gewachsen betrat das Orchester die Bühne und überraschte zunächst mit Tschaikowskis „Schwanensee“, ließ ein Medley englischer Weihnachtsweisen folgen und begleitete schließlich beide Chöre bei Rutters „Colours of Christmas“ – und die Zuhörer schmolzen dahin… Das a-capella-Stück „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern war für Manche die Entdeckung des Abends und die junge Chorleiterin Theresa Frischholz gab nicht nur damit einen wunderbaren Einstand am Goethe.
Den swingenden Schlusspunkt des Konzerts setzte Daniel Reisingers Bigband mit Weihnachtsklassikern und einer bezaubernden Gesangssolistin Mathilda Graf, die auch bei einem äußerst abwechslungsreichen Arrangement von „Last Christmas“ zusammen mit dem sichtbar mit Freude musizierenden Chor noch ein i-Tüpfelchen setzte. Dass die Musikpädagogen am Goethe sich als Team verstehen, sieht man nicht zuletzt an dem zur wunderschönen Tradition gewordenen gemeinsamen Schlusslied aller Mitwirkenden. Der Lohn ist der Stolz der jungen Musiker und deren Eltern und der begeisterte Applaus des Publikums.W18 Schluss

Gemeinsames Musizieren... (Foto: Gerd Rösel)

 

 

Kurz vor dem Abitur konnte sich die Schulfamilie am Goethe-Gymnasium über einen bunten musikalischen Frühlingsstrauß freuen:

 

 

2016 Weihnachtskonzert 2

 

Eine Schul-Big Band und eine semiprofessionelle Truppe, deren Spielerfahrung teilweise das Alter der Schüler übersteigt, zusammen im Konzert?? Das mag man sich vielleicht gefragt haben - aber nur kurz!

C 2018 BigBand Meeting 16Fast genau ein Jahr nach dem ersten Big Band-Meeting der "Isle of Swing"- mit der Goethe-Big Band gab es die damals fest versprochene Neuauflage - und das Publikum wurde nicht enttäuscht!!

Big Band (9. - 12. Klasse) - Probe freitags, 13.00 - 14.30 Uhr

Saxophon, Trompete, Posaune, Klavier, Gitarre, E-Bass und Schlagzeug

Ziel ist das Einstudieren und Aufführen von Originalliteratur und Bearbeitungen für Standard-Big Band Besetzungen.

 

Der große Chor unter Franz Adam

Der viel beschworene "Goethe-Geist" wehte ganz weihnachtlich durch die vollbesetzte Aula, als zur Eröffnung nacheinander die beiden Bläserklassen der 6. bzw. 7. Klassen unter Ulrich Ruckdäschel ihr Können zeigen durften - auch wenn die Einen erst seit wenigen Wochen ihre Instrumente spielen und die Anderen grade mal ein bisschen länger als ein Jahr! Ein tolles Erlebnis für die jungen Musiker - und natürlich deren stolze Eltern - dass sie schon auf der großen Bühne stehen und das Weihnachtskonzert der Schule mitgestalten dürfen. Wer schon ein bisschen weiter in der musikalischen Laufbahn und quasi auf dem Sprung in die große Bigband ist, swingte anschließend in der Junior Bigband von Daniel Reisinger mit Klassikern wie "Jingle Bell Rock". Die fünf Blechbläser, seit langem fester Programmpunkt, leiteten stimmungsvoll mit einer traditionellen Weise über zum vierhändigen virtuosen Spiel des Bigbandpianisten Clemens Wagner und dessen Klavierpartnerin Margarita Danilova, die mit einer Rachmaninov-Romanze und dem "Chime of Bells" von Gavrilin die Zuhörer verzauberten. Daran direkt anknüpfen konnte der große Chor unter Franz Adam, der mit Rutter und Gluck zwei große Komponisten zu Gehör brachten und darüber hinaus ein Werk aus der (bewährten!) Feder des Chorleiters, das wieder ein mal aufhorchen ließ. Nach dem anspruchsvollen Violinduo der beiden angehenden Abiturientinnen Pia Börtecene und Christine Dowling betrat mit dem erstaunlich gewachsenen Orchester das nächste große Ensemble die Bühne und erfreute mit der Coronation 1727 von Händel und dem absoluten Weihnachtsklassiker "Drei Nüsse für Aschenbrödel", bei dem man Aschenbrödel fast durch den Schnee reiten sah. Ähnlich ging es dem Publikum bei einer indianischen Weise, sowie einem weiteren Ohrenschmeichler von Rutter und dem "Vois sur ton chemin" des Unterstufenchores von Ferdinand Baer, der ebenso wie die Bläserklassen zeigte, dass den Musikpädagogen des Goethe-Gymnasiums der Nachwuchs und dessen Förderung ein Herzensanliegen ist. Traditionell gegen Ende des Konzerts kam die Bigband unter Daniel Reisinger zum Zug und setzte noch ein weiteres i-Tüpfelchen mit einem frischen "Rudolph" und dem ganz ungewöhnlich mit zwei Frauenstimmen besetzten "Baby it's cold outside", bei dem im ursprünglichen Männerpart Mathilda Graf neben Christine Dowling überzeugte. Zum Abschluss zeigten die Goethe-Musizierenden noch mal ihre große Stärke - das "Miteinander": Die drei großen Ensembles Bigband, Chor und Orchester überraschten mit einer gefühlvollen Weihnachtsballade, einem weiteren Adam-Werk, bevor - auch das wunderschöne Tradition am Goethe -  mit dem gemeinsamen Weihnachtslied aller Beteiligten und dem Publikum das Konzert zu Ende ging und lang anhaltender Applaus die Musiker hinausbegleitete.

Junior Big Band (5. - 8. Klasse) - Mittwoch, 13.00 - 13.45 Uhr
für Saxophon, Klarinette, Querflöte, Trompete, Posaune, Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug
Ziel ist das Einstudieren und Aufführen von Original-Big Band Literatur.