BW Inf LogoLukas Kempf (Q11) war als Finalist bei der Endrunde des Bundeswettbewerbs Informatik dabei, die vom 17. bis 21. September von und an der TU Darmstadt ausgerichtet wurde. Unterstützer der Endrunde waren die Fraunhofer-Institute IGD und SIT sowie Lufthansa Systems.
Der Bundeswettbewerb Informatik, an dem seit 1980 jährlich rund 1.000 Schüler teilnehmen, besteht aus drei Runden und erstreckt sich über einen Zeitraum von einem Jahr. In der ersten Runde müssen die Schüler Aufgaben alleine oder in Gruppenarbeit bearbeiten. Wer es in die zweite Runde schafft, hat eine eigenständige Einzelarbeit anzufertigen.
Die besten 26 Teilnehmer des 33. Wettbewerbs wurden zum Finale nach Darmstadt eingeladen. An zwei Tagen musste Lukas im Team anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten und die Lösungen allen Teilnehmern und der 16-köpfigen Fachjury präsentieren. In Einzelgesprächen wurden Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler, geprüft. Hier hat Lukas starke Leistungen gezeigt.
Eine Teamaufgabe bestand darin, parallele und in Hardware realisierbare Verfahren zum Sortieren von Daten zu entwerfen; da Computer über die Hälfte der Zeit mit Sortieren beschäftigt sind, sind effiziente Verfahren besonders wichtig. Außerdem sollten die Finalisten ein App zum Aufbau spontaner lokaler Netzwerke, sogenannter Meshes konzipieren – ein Thema, an dem auch in Forschung und IT-Industrie gearbeitet wird.
 

ExpAntwIm Schuljahr 2014/15 gewann unsere Schülerin Anna Lena Bußkamp erneut unter mehreren tausend Einsendungen den so begehrten Superpreis des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“. Dafür investierte sie viele, viele Nachmittage um zu Forschen, zu Experimentieren und schließlich die gewonnenen Ergebnisse in umfassenden Protokollen festzuhalten. Die erste Runde stand in diesem Jahr unter dem Thema „Dem Täter auf der Spur“. Hier mussten Fingerabdrücke auf verschiedene Weisen sichtbar gemacht und die eigene DNA extrahiert werden. In der zweiten Runde musste das Material verschiedener Spitzer – zerlegt und nicht zerlegt – unter verschiedenen Reaktionsbedingungen untersucht werden. Die dritte Runde stand unter dem Motto „Geht´s nicht heller“. Dabei musste eine Glühbirne mit einer LED u. a. im Hinblick auf das jeweilige Spektrum und mit Hilfe eines Sensors hinsichtlich der Helligkeit verglichen werden.

In allen drei Runden war Anna Lena enorm kreativ und erfinderisch. So war es auch nicht verwunderlich, dass sie für eigens entwickelte Versuchsansätze und -apparaturen mit Bestnoten der Jury belohnt wurde.

Herzlichen Glückwunsch!