Und wieder war es soweit: Im gesamten Goethe brummte und wurlte es - MINT-Tag war anMINT 17.9gesagt! Um auch anderen die Möglichkeit zu geben zu erfahren, was andere Klassen ge
macht haben, haben die "Retorte"-Reporter/innen wieder die Projekte ihrer Klassen beschrieben - viel Spaß bei der Retrospektive! (Links erkennt man an dieser Farbe...)

 

Die Bandbreite der Projekte war wie die letzten Jahre enorm: Während einige Klassen an OTH und Uni in Laboren arbeiteten und andere diverse Museen oder z.B. die Vogelbeobachtungsstation zum Ziel hatten, werkelten die verbliebenen im Schulhaus - teils bei Projekt-Klassikern, teils bei ganz ungewöhnlichen Ideen.

Zwei 5. Klassen lösten z.B. Mathe-Krimis...

Süße VersucMINT 17.18he und Mathekrimis

 Der MINT-Tag war sehr interessant. Erst haben wir in zwei Gruppen verschiedene Versuche gemacht. Leider hat der Versuch des Zuckernachweises in Limo nicht so gut funktioniert. Zum Glück ist der Versuch der Erkennung von Farbstoffen sehr gut gelungen. Nach der Pause haben wir spannende Mathekrimis gelöst. Wir sollten einen Mathekrimi lösen und dazu ein Plakat gestalten. Das Thema unserer Vierergruppe hieß „Abenteuer im Museum“.

 (Emma Pukler, 5g)MINT 17.59

Zwei weitere 5. Klassen verblüfften mit gefalteten Fraktalen in beeindruckender Größe, die beiden Tanzklassen verknüpften u.a. Symmetrien mit Bewegung, zwei 6. Klassen durften z.B. über dem "Königsberger Brückenproblem" grübeln, andere Gruppen führten Energiemessungen im gesamten Schulhaus durch, zauberten mit Mathematik, bauten Lichtmischer und vieles mehr. Die alljährlichen Highlights durften natürlich nicht fehlen: Das wären z.B. die "Egg-Races"...

 Unverletzt nach Sturz aus 2. Stock??

 Wenn ein Ei aus dem zweiten Stock fällt, geht das meistens nicht, ohne dass es dabei in irgendeiner Weise kaputtgeht. Genau das haben wir am MINT-Tag versucht zu verhindern. Unsere Aufgabe war es, stabile Gefäße für unser Ei zu bauen. Dafür hatten wir aber nur sehr wenig Material zur Verfügung gestellt bekommen, wie zum Beispiel Strohhalme, einen Luftballon und noch ein paar weitere Gegenstände. Am Ende haben wir es tatsächlich geschafft, einen Großteil der Eier heil nach unten zu bringen.

 (Lina Geitner 6a)

Die 7. Klassen durften sich viel mit Physik beschäftigen, ob an der Uni im Physik-Schülerlabor oder im Schulhaus - und auch da in einer großen Bandbreite, wie mit dem Bau einer "Rube-Goldberg-Maschine" - eine jener herrlich unsinnigen aber physikalisch hochinteressanten Kettenreaktionsmaschinen, für die mit -zig Stationen ein kompletter Physiksaal bebaut und gefüllt wird und die ein weiteres MINT-Tag-Highlight darstellt:

Unmengen von Spielzeug -  im Dienste der Physik...

Am diesjährigen MINT-Tag hat unsere Klasse mit unserem Physiklehrer Herrn Schmidbauer eine Rube-Goldberg-Maschine (eine Art lange Reaktionskette aus z.B. Dominosteinen, Bällen, ferngesteuerten Autos, Magneten, LEGO-Eisenbahnen...) gebaut.MINT 17.34

Als erstes hatten wir eine Stunde Zeit um einzelne kurze Stücke der Bahn in kleinen Gruppen zu bauen. Das war gar nicht so einfach, denn vieles hat nicht so funktioniert, wie in unseren Plänen, die wir in der vorherigen Physikstunde gemacht hatten. Danach haben wir dann alle kleinen Maschinenteile zu einer großen zusammengesetzt und anschließend einen Gesamtdurchlauf gestartet, den wir dann auch als Videoaufnahme festgehalten haben. Die Maschinen liefen nicht immer so fehlerfrei wie geplant und wir mussten öfter nachhelfen doch alles in allem war es ein interessanter, lustiger und auch nervenaufreibender MINT-Tag!

 (Isabella Gutdeutsch 7e)

Der Physik-Bogen wurde in zwei weiteren 7. Klassen von der Solarenergie bis zur Tonerzeugung in der Musik gspannt:

 Sonne, Flaschen, Musik - und alles mit Physik...

Am diesjährigen MINT-Tag haben wir zuerst mit Herrn Adam herausgefunden, wie und warum Gläser und Flaschen schwingen und Töne erzeugen. Mit diesem und unserem in den Musikstunden angesammelten Wissen haben wir dann die Flaschen so befüllt, dass wir das Lied "Only You" nachspielen konnten. Das hat viel Spaß gemacht!

Auch spaßig und lehrreich war das Experimentieren mit Herrn Tietz. Wir haben mehrere Versuche zum Thema Solarenergie gemacht. Hierbei haben wir mit einer Lampe eine Solarzelle angeleuchtet und dann eine Glasscheibe dazwischen gesteckt. Je niedriger man das Licht der Lampe geschaltet hat, desto besser konnte man beobachten, dass das Glas die Strahlen beeinflusst und die Energie geringer ist.

Vielen Dank auch an alle Lehrer, dass es wieder so ein gelungener MINT-Tag geworden ist und sich alle so viel Mühe gemacht haben, die Experimente vorzubereiten!

 (Felix Feßmann 7c)

 

Die Exkursionen hatten viele interessante Ziele, teils in Regensburg selbst, teils ein Stück weiter weg. Eine der Exkursionen führte zwei andere 7. Klassen nach Nürnberg:

 Wer kennt noch "Pacman"?

Wie jedes Jahr wurde auch dieses Jahr wieder ein MINT-Tag am Goethe-Gymnasium veranstaltet. Ein MINT-Tag ist ein Tag, an dem kein Unterricht gemacht wird, sondern mathematische Experimente durchgeführt - oder Exkursionen erlebt werden. Wir, die Klasse 7a, machten dieses Jahr eine Exkursion nach Nürnberg, wo es das Industriekulturmuseum „Matheland“ gibt, das wir besichtigten. Dort gibt es viele verschiedene Themenbereiche. Es gab sogar einen Schaukasten mit verschiedenen Spickzettelchen oder mit Briefen, die sich Freundinnen im Unterricht einmal geschrieben hatten. Wir guckten uns die Videospiele- Abteilung ein wenig genauer an. Videospiele gibt es seit 1970, erzählte uns Hr. Wolf, ein Historiker, der in diesem Museum arbeitet. Es stellte sich auch die Frage, warum im Museum Spielekonsolen ausgestellt wurden. Das kann man leicht erklären: Es ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur, denn jede Altersgruppe spielt Videospiele, nur dass Senioren vielleicht etwas andere Spiele als Jugendliche spielen. Das Tolle war an dieser Ausstellung, dass wir solche alten Spiele wie Pacman oder Supermario selbst spielen durften. Allerdings hat sich die Art der Spiele stark verändert. Früher gab es z. B. oft eine sog. Strichmännchengrafik. Überhaupt spielten die Leute in dieser Zeit sehr einfache Spiele.

Nachdem wir viele alte Spiele ausprobiert hatten, schauten wir uns Autos aus den Kinderjahren unserer Großeltern an. Viele sahen viel interessanter aus als die von heute! Insgesamt hat mir das Museum sehr gut gefallen und ich kann es Euch nur empfehlen.

 (Carolina Biermeier 7a)

In Regensburg war das Keplermuseum ein Ziel, zwei 5. Klassen besuchten die Sternwarte - die darüber sogar einen Artikel auf IHRER Website hat! - 8. Klassen besuchten u.a. das Regensburger Wasserwerk:

Von Wasserkraft und Muskelkraft

 Als Erstes gingen wir zum Wasserwerk Regensburg, das am oberen Ende der Wöhrdinsel an der Fußgängerbrücke liegt, die die Donau vom Inneren Westen aus überquert. Aus Sicherheitsgründen mussten wir alle Helme tragen. Ein Mitarbeiter des Wasserwerkes erzählte uns, wie die Schleuse funktioniert und zeigte uns anhand großer Tafeln mit Schaltflächen den Aufbau und den Energieverlauf der Schleuse. Um zu den riesigen Schrauben zu gelangen, die das Wasser pumpen, mussten wir ca. 10 Meter in die Tiefe steigen. Dort, unterhalb des Gebäudes befinden sich noch viele Gänge, die zu weiteren Maschinenräumen und Lagern führen, die teilweise noch bis zu 4 Meter hoch sind. Um uns vor dem extrem hohen Lärmpegel zu schützen, haben wir Ohrstöpsel bekommen. Dann zeigte uns der Mitarbeiter die riesigen Schaltpulte, von denen aus alles überwacht und gesteuert wird. Tagsüber gibt es zwei Mitarbeiter, die die Maschinen bedienen. Den Rest der Zeit arbeitet die Anlage automatisch.

Danach gingen wir wieder zurück zur Schule. In der Turnhalle erklärte uns das P-Seminar Sport unter Anleitung von Herrn Ruckdäschel an drei verschiedenen Stationen das Thema ihrer Abschlussarbeit: die Biomechanik. Die Biomechanik untersucht den Ablauf von Bewegungen z.B. des menschlichen Körpers u.a. im Zusammenspiel mit physikalischen Kräften. An der ersten Station haben wir den „perfekten Winkel“ beim Sprung gemessen. Mit einer Actionkamera haben wir den Absprung gefilmt und dann die Aufnahmen analysiert. Im Durchschnitt war bei einem Winkel von 50 - 60 Grad der Sprung am weitesten. An der zweiten Station erfuhren wir etwas über den optimalen Ablauf beim Werfen. Dabei muss der Arm möglichst weit ausgestreckt und nahe am Kopf vorbeigeführt werden. Bei der letzten Station durften wir auf eine Kraftmessplatte springen. Diese Kraftmessplatte ist mit einem Computer verbunden, der die Kraft beim Aufkommen anzeigt. Dabei kamen je nach Sprungart und Technik Werte von 1000 bis 4000 Newton zustande.

Insgesamt hat der Tag uns allen gefallen und wir freuen uns aufs nächste Mal.

(Lennart Kammler 8d)

 Eine interessante Projektkombination hatten zwei 9. Klassen:

Über Mathetricks und den Stoffwechsel von Mehlwürmern...

Der MINT-Tag ist eine abwechslungsreiche Form des Unterrichts, an dem wir sowohl mathematische als auch chemische Themen behandelten, für die im Unterricht keine Zeit ist. An diesem Tag konnten wir auch selbständig Experimente durchführen. In der ersten Hälfte haben wir mathematische Zaubertricks hinterfragt, welche sehr interessant waren. Zudem haben wir gelernt, die Wochentage von bestimmten Daten mit einer mathematischen Formel auszurechnen. In der zweiten Tageshälfte haben wir die Atmung von Mehlwürmern bei verschiedenen Temperaturen untersucht. Dabei kam heraus, dass die Mehlwürmer bei einer höheren Temperatur eine höhere Stoffwechselaktivität besitzen und sie deshalb schneller atmen - das konnten wir mit einem CAS-Taschenrechner berechnen – weil diese mehr Kohlenstoffdioxid ausstoßen.

(Sarah und Hannah 9c)

 Dass Programmieren nicht nur was für Computerfreaks und Nerds ist, erfuhren zwei 10. Klassen, die eine durfte das auch gleich mit einer Art Vogelbeobachtungsstation (hier gehts zum Bericht...) ausprobieren.

Eine andere 10. Klasse programmierte unter Anleitung von Herrn Plank Spiele selber - wer die Ergebnisse ausprobieren möchte: Bitte schön - hier auf der Schulwebsite ist das möglich...!

Für die Q11 organisierte Herr Sinzinger wieder eine Studien- und Berufsinformationsmesse mit Kurzvorträgen aller MINT-Fakultäten von Universität und OTH und der großen Regensburger Technologieunternehmen Infineon, MR, Siemens, Continental, OSRAM OS, BMW:

 BuS-Messe um MINT-Tag...

...für Jede und Jeden was dabei!

(Hier gehts zum Artikel!)

Krönender Abschluss des Tages war der MINT-Abend, zu dem die ganze Schulfamilie eingeladen war, der von Jelka Schehler (Q11) und Henri Gotzel (Q12) charmant moderiert und von der hauseigene Big Band mehr als nur abgerundet wurde. Einige Projekte wurden teils live von Schülerinnen und Schülern präsentiert - Respekt vor so viel Mut! Nach einem Vortrag über den Nationalpark Bayerischer Wald wurden die bei Wettbewerben im MINT-Bereich erfolgreichen Teilnehmer geehrt, bevor das Publikum die Gelegenheit erhielt, den von Herrn Proske bis zum Abend gezauberten Kurzfilm über den bunten und lebendigen Vormittag zu sehen.

Kurz und gut: Ein rundum gelungener Tag, für den so viele zum Gelingen beitrugen - Danke vor allem auch allen Nicht-MINT-Lehrkräften, die so engagiert dabei sind!!

 

Das MINT-Team