Finalist: zweiter Platz beim Landeswettbewerb

Wer repariert heute noch Geräte? Es wird viel zu oft ein neueres besseres gekauft. Nicht so bei Christoph Kiener: er baut sich ein altes Defektgerät so um, dass es wieder funktioniert und gleich noch mehr kann als ein Neugerät.

Ch Kiener Landeswettbewerb Wacker Chemie

In seinem Projekt restaurierte er einen „Moving Head“, ein Multifunktionsscheinwerfer aus der Veranstaltungstechnik und brachte ihn technisch wieder auf den neusten Stand Hierfür wurde die Steuerungselektronik, sowie das Leuchtmittel ersetzt, was diesen wieder voll funktionsfähig und energieeffizienter machte. Obendrein kann der Scheinwerfer nun den Darsteller automatisch ausleuchten und diesen auf der Bühne verfolgen. Diese Idee überzeugte schließlich die Expertenjury beim Landeswettbewerb von Jugend forscht in München; Christoph Kieners Arbeit wurde mit dem zweiten Platz der Kategorie Technik ausgezeichnet.                                             (Bild: Wacker Chemie)

 

Goethe-Gymnasium erhält den Jugend forscht Schulpreis

Für sein herausragendes Engagement wurde das Goethe-Gymnasium mit dem diesjährigen Jugend forscht Schulpreis ausgezeichnet und darf sich nun über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro freuen. Unsere Schule hat sich heuer mit 16 Projekten beteiligt, fünf davon überzeugten die Jury und wurden prämiert!

Die Ehrung auf dem Regionalwettbewerb in Ingolstadt erfolgte aufgrund der großen Anzahl und der hervorragenden Qualität der eingereichten Projekte. Beurteilt wurden zudem auch die besondere Förderkultur der Schule im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt.

„Der Preis soll als Anreiz für Schulen wirken, das kreative, forschende Lernen zur individuellen Förderung interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler noch umfassender in den MINT-Fächern einzusetzen.“, so Bernhard Laux, der Leiter des Regionalwettbewerbs der Stiftung Jugend forscht. Schulen sind und bleiben das Rückgrat von Jugend forscht. Dort findet die große Mehrheit der Teilnehmer ihre engagierten Betreuerinnen und Betreuer, sowie Raum für die Erarbeitung ihrer Projekte.
Von den insgesamt 85 eingereichten und im Audi-Bildungszentrum Ingolstadt präsentierten Projekten stammten 16 von Schülern des Goethe-Gymnasiums. Fünf davon wurden dabei mit Bestplatzierungen und Sonderpreisen ausgezeichnet. Einen phänomenalen ersten Platz belegte Christoph Kiener mit seiner Entwicklung eines „Moving Head“, einem Multifunktionsscheinwerfer für Theater- und Veranstaltungstechnik. Weitere Preisträger waren Daniel Taciak, Nathan Lerzer und Simon Maier, wobei ein eingereichtes Gemeinschaftsprojekt von Kiener und Taciak noch einen Sonderpreis für die aufwändigste Arbeit einheimsen konnte.