Weihnachtsstimmung im Doppelpack

(die Schulfamilie des Goegy zeigte gleich zweimal ihr musikalisches Niveau vor vollem Haus)W19 Bl6

(Oben: Die Bläserklasse 6: "Geht's jetzt los?")

Bei ihrer festlichen und doch schwungvollen Eröffnung zeigten die jungen Musiker der Bläserklasse 6, dass man auch mit nur drei Monaten Spielerfahrung begeistert musizieren kann, so dass die Zusammenarbeit mit der städtischen Musikschule bereits hörbare Früchte trägt. Wie sich das innerhalb nur eines Jahres weiterentwickelt, brachte die Bläserklasse 7, ebenfalls unter Ulrich Ruckdäschel, glanzvoll zu Gehör – eine wunderbare Erfahrung für die Jüngsten der Schulfamilie, schon auf der großen Bühne stehen zu dürfen.

W19 UCh(Rechts: Der Unterstufenchor mit dem Volksmusikensemble)

Einen feinen Kontrast dazu bildete der Unterstufenchor von Annemarie Porkert, stimmig ergänzt durch das Volksmusikensemble, mit anfangs leisen Tönen im bearbeiteten „Advent, ein Lichtlein brennt“ der Biermösl Blosn, die dann doch lauter wurden und gekonnt die Ironie der „stillen“ Adventszeit deutlich machten. Dass der Advent auch eine Zeit der Hoffnung ist, vermittelten die jüngsten Goethe-Sänger mit „High Hopes“ eindrucksvoll und gaben damit den Startschuss für den rockigen Teil des Konzerts. Denn die Junior Big Band machte im Anschluss sowohl im Ensemblespiel als auch mit solistischen Parts klar, dass ihr Leiter Daniel Reisinger sich keine Sorgen um den Nachwuchs seiner Bigband machen muss. Diese präsentierte Jazzharmonien in bekannten klassischen Weihnachtliedern, ein swingendes „Here comes Santa Claus“ und schließlich ein gefühlvoll begleitetes Gesangssolo von Mathilda Graf, die das Publikum mit ihrer Stimme verzauberte.

(Unten: Zwei Bläsergruppen der Big Band)

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Gänsehautfeeling erzeugte der auf beeindruckende Größe gewachsene Chor von Theresa Frischholz unter anderem mit dem Konzertklassiker „The First Noel“ – hier im Zusammenklang mit dem Unterstufenchor, ein klingender Beweis, dass „Gemeinschaft“ am Goethe gerade unter den Musikern nicht nur ein Wort ist. Das Orchester unter Ferdinand Baer ließ mit gekonnter Dynamik und harmonischem Gesamtklang aufhorchen und setzte mit der Sinfonia und drei Chorälen aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach zusammen mit dem großen Chor den eindrucksvollen Schlusspunkt eines hervorragenden Konzerts. Die jungen, talentierten Musiker können zu Recht stolz auf sich sein und haben sich den begeisterten und anhaltenden Applaus des Publikums verdient. Dass die Musikpädagogen am Goethe sich als Team verstehen und was der Goethe-Geist bedeutet, konnte man nicht zuletzt an dem zur wunderschönen Tradition gewordenen gemeinsamen Schlusslied aller Mitwirkenden hören und auch spüren – heuer gleichsam Motto des Konzerts: Fröhliche Weihnacht überall!

 


„Jetzt retten wir Kinder die Welt“, ist ein Motto von Plant-for-the-Planet. Deshalb bilden Kinder andere Kinder aus – zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Kinder hören nämlich Gleichaltrigen viel aufmerksamer zu als Erwachsenen. In den eintägigen Akademien geben Kinder, die sich bereits als Botschafter für Klimagerechtigkeit engagieren, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter. Sie zeigen, dass sie die Klimakrise nicht untätig hinnehmen, sondern Verantwortung auf globaler Ebene übernehmen und ihre Zukunft gestalten, indem sie in ihrem Land aktiv werden.

Team Goegy pftp

Unser Schulteam am Goethe-Gymnasium ist erst ganz jung entstanden. Fünf Schülerinnen aus der 6. und 7. Jahrgangstufe haben am 16. November die Schülerakademie in Regensburg besucht. In der Akademie lernten die Schüler ganz konkret, wie die Klimakrise ihre Zukunft und das Leben von Menschen weltweit bedroht. Sie erfuhren anschaulich, wie Klimagerechtigkeit aussehen kann. Mit ihren eigenen Händen pflanzten die Schüler Bäume und lernen so, wie sie andere zum Bäumepflanzen motivieren. Ein Rhetoriktraining schulte sie im selbstsicheren Auftreten – denn als Botschafter haben sie ja eine Botschaft, die sie hinaustragen wollen!

Bereits am Ende der Akademie planten Schulteams selbst Aktionen für ihre Zukunft. Unser Schulteam hat viele Ideen und beginnt gerade mit Vorträgen vor eigenen und anderen Klassen die Botschaft von Plant for the Planet weiterzutragen. Auch ein Vortrag vor dem Elternbeirat und den Klassenelternsprechern ist geplant.

Die Preisverleihung zur Umweltschule in Europa am 25. November in den Räumlichkeiten des Goethe-Gymnasiums nutzen die Schüler um die Botschaft auch nach außen zu tragen. Sie sprachen mit unserem Umweltminster Thorsten Glauber und den Landesvorsitzenden für Vogelschutz Dr. Norbert Schäffer und gewannen sie als Unterstützer für die Fotokampagne "Stop talking - Start planting".

PftP Glauber

PftP Schäfer

 

 

 

 

Austausch mit dem Lycée Mme De Stäel in St Julien en Genevois

Im Schuljahr 2018/2019 konnte das Goethe uns, den Schülern der 9. Jahrgangsstufe, wie letztes Jahr einen Austausch mit St Julien en Genevois im wundervollen Frankreich ermöglichen, den wir nicht so schnell vergessen werden.

Nachdem kurz vor den Weihnachtsferien jedem angemeldeten Schüler ein Partner zugeteilt worden war, traten wir mit unseren „correspondants“ per Email in Kontakt und tauschten uns über unsere persönlichen Vorlieben und das Leben im jeweiligen Land aus. Dann hieß es nur noch Abwarten. Nach wenigen Monaten war der lang ersehnte Tag im März endlich da: Um 8 Uhr wartete unser Bus vor dem Goethe-Gymnasium und alle stiegen voller Vorfreude ein. Trotz circa 10 Stunden Fahrt hatten wir viel Spaß und konnten es kaum erwarten, unsere Gastfamilien zu treffen. Auch unsere Austauschpartner waren aufgeregt und warteten gespannt vor der Schule, wo wir gegen 18 Uhr ankamen. Aufgeregt stiegen wir aus, um unsere neuen „Familienmitglieder“ persönlich kennenzulernen und den ersten Abend in unserem neuen Zuhause zu meistern.

Der nächste Tag begann früh: Um 8 Uhr trafen wir uns in der Empfangshalle der Schule und wurden von der Direktorin Mme Liébeaux und einigen Kollegen mit einem kleinen französischen Frühstück begrüßt. Danach bekamen wir eine Führung durch das Schulhaus und durften dann in kleinen Gruppen in den Unterricht der Franzosen hineinschnuppern, was sehr interessant für uns war. Nach dem Mittagessen wurde den deutschen Schülern ein Film (natürlich auf Französisch!) gezeigt. Um ca. 17.45 war der Unterricht wie jeden Tag außer mittwochs zu Ende und wir verließen mit unseren Partnern das Schulgebäude, um „nach Hause“ zu fahren.

An den nächsten Schultagen unternahmen wir viele tolle Ausflüge: Am Freitag fuhren wir mit unserern Austauschpartnern nach Broc, in die Schweizer Schokoladenfabrik Callier, wo man nicht nur sehen konnte, wie Schokolade hergestellt wird, sondern diese auch in allen Variationen probieren durfte. Zudem besichtigten wir

die Städte Annecy und Genf, wo neben dem Besuch des „Musée de la croix rouge“ und einer Stadtralley das Shoppen nicht fehlen durfte. Als wir uns am Mittwoch verabschiedeten, waren wir zwar traurig, Frankreich und unsere Gastfamilien zu verlassen, doch ein richtiger Abschied war es zwischen unseren Austauschpartnern ja nicht, da diese ebenfalls für eine Woche nach Deutschland kommen würden.

In Deutschland besuchten die französischen Schüler mit uns den Unterricht. Sie freuten sich, dass die Schule wesentlich früher zu Ende war und wir nachmittags etwas unternehmen konnten. Wir gingen beispielsweise mit den Franzosen zum Bowlen und fuhren gemeinsam zum Chiemsee, an dem wir bei wunderschönem Wetter die Herren- und die Fraueninsel besichtigten. Am Wochenende unternahm jeder verschiedene Dinge mit der Familie: In Frankreich fuhren viele nach Genf und verbrachten Zeit mit der Familie, in Deutschland machten einige Schüler zusammen einen Ausflug nach Nürnberg oder nach München und zeigten ihren Partnern die schönsten Sehenswürdigkeiten von Regensburg. Das Highlight unseres Austauschs war für die meisten jedoch der Abschlussabend: Dort gab es ein Buffet von den Goetheköchen mit leckeren Speisen und nach einer Tanzeinlage des Tanzstudios Ritmo verbrachten wir die meiste Zeit mit Tanzen.

Insgesamt war es ein sehr schönes Erlebnis mit unzähligen Erfahrungen und neuen Freundschaften, die wir sammeln konnten. Wir haben unser Französisch verbessert und viel über die Franzosen und die französische Lebensart gelernt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei den beiden Lehrerinnen bedanken, die uns begleitet haben und uns das alles ermöglicht haben: Merci beaucoup, Mme Seitz et Mme Lohneisen!

Carolina Biermeier, 9a

Es war ein Tag zum Feiern und Motivation zur Weiterarbeit beim Klimaschutz und der Umweltbildung.

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StMUV

In der zweiten von drei Auszeichnungsveranstaltungen überreichte der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber 128 erfolgreichen Schulen aus der Oberpfalz, Niederbayern und Mittelfranken die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule für das Schuljahr 2018/2019“ im Goethe-Gymnasium in Regensburg. Der bayerische Umweltminister betont, dass junge Menschen gebraucht werden, um unsere Umwelt zu schützen und den Klimawandel erfolgreich zu bewältigen. Denn nur wenn alle zusammenarbeiten können die Herausforderungen des Klimawandels gemeistert werden. Die Schüler seien ein Vorbild, deren Engagement Mut macht. Auch Bürgermeister Jürgen Huber und der Präsident des LBV, Dr. Norbert Schäffer waren zu Gast und gaben motivierend Ansporn zur gemeinsamen Weiterarbeit.

Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule

Die Auszeichnung erhalten Schulen, die innerhalb eines Schuljahres an zwei Projekten zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit arbeiten und dabei zeigen, wie sie durch Verhaltensänderungen sowie konkrete Umsetzungsmaßnahmen an ihrer Schule zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt beitragen. Schulen, die schon länger dabei sind, verankern so zunehmend Nachhaltigkeitsaspekte im Schulleben. Eine Jury aus Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.

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StMUV

Als Schule danken wir allen Partner, die uns bei der Umweltbildung und Projekten zur Nachhaltigkeit unterstützen.

Ein großer Dank gilt auch allen Kollegen, Eltern und Schülern, die zum Gelingen der Abschlussveranstaltung beigetragen haben.

 

 

Dieses Jahr haben 433 Teilnehmer dazu beigetragen, dass 4841 Kilogramm Kohlenstoffdioxid weniger in die Stadtluft geblasen werden. Vielen Dank an alle Mitstreiter – Schüler, Eltern, Freunde und Kollegen.

Stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler nahm Sophie Panzert aus der Klasse 6c die Auszeichnungen bei der Abschlussveranstaltung der Stadt von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer entgegen und berichtete von der ihrer Motivation zur Teilnahme, „dass wir natürlich etwas für die Umwelt machen wollten aber auch, dass das Team Goegy natürlich gewinnt.“

Stadtradeln 2019

Sobald wir im Umweltschutz aktiv werden, sind wir alle Gewinner. Und als besonderes Schmankerl wurde der Schule die Errichtung von weiteren 200 Fahrradständer in diesem Kalenderjahr zugesagt.